MOZART MIT MASKE – Die „Opernklasse“ startet in die neue Spielzeit 2020/21

Bei herrlichstem (Nicht-)Wiesnwetter, am Sonntag, den 20.9.2020, fand sich die „Opernklasse“ von Herrn Dr. Obermayer auf der Haupttreppe des Nationaltheaters ein, zusammen mit 500 weiteren Opernbegeisterten, unter ihnen auch Herzog Franz von Bayern.

Wir alle waren glückliche Teilnehmer der „Pilotphase 500 Besucher“ der Bayerischen Staatsoper und durften nach mehrmonatiger Corona-Zwangspause endlich wieder Oper sehen: Wolfgang Amadeus Mozarts Komische Oper (ital. „Dramma giocoso“) Così fan tutte (dt. „So machen’s alle“).

„Pilotphase“ in Corona-Zeiten heißt: nur jeder vierte Platz ist besetzt (Sicherheitsabstand!), der Orchestergraben ist abgedeckt und die Sitzreihen 1-5 sind abgebaut (damit auch die Musiker mit Sicherheitsabstand spielen können), Maskenpflicht nicht nur im Haus, sondern auch am Platz (während der gesamten Aufführung!), keine Pause, keine Theatergastronomie.

Doch das konnte unsere Begeisterung nicht im Geringsten trüben: wir saßen auf den besten Plätzen, ausnahmslos im Parkett, die Inszenierung war großartig (Regie Dieter Dorn, Bühne und Kostüme Jürgen Rose), die Sänger_innen superb, der Schlussapplaus wollte nicht enden, alle hatten das Gefühl von Leichtigkeit und Freude.

Herbstausflug zum Winzer Heindel nach Ipsheim mit dem P-Seminar.

Schon um kurz nach 7 Uhr ging es mit dem Zug nach Nürnberg. Der Start vom Hauptbahnhof war bereits extrem spannend, da die Nachzügler erst im letzten Moment, fast schon in den losfahrenden Zug springen mussten.

Mit einem guten Dutzend ging es dann über Nürnberg weiter zum Ziel Ispheim im Westen. Durch die schönen fränkischen Felder bis zum Dorfbahnhof. Das Wetter war uns hold und wie durch ein kleines Wunder klärte es direkt zur Ankunft auf und die Sonne strahlte uns freudig an. Sofort am Gleis wurden wir schon von unserer jungen Führerin die auch gleichzeitig gelernte Winzerin war begrüßt.

Gruppenbild nach der Ankunft mit Führung

Ohne Pause ging es sofort in die Weinberge.

Blick zur Burg Hoheneck umgeben von Weinreben

Nach einer guten Viertelstunde Fußmarsch mit sehr unterschiedlichen Geschwindigkeiten, erreichten wir den Weinberg. Mitten im Weinberg erfuhren dann wir ganz viel über die Rebsorten und deren Aufzucht, die Schädlinge und Gefahren und die vielen Tipps und Tricks der Winzer und über die ökologischen und ökonomischen Besonderheiten des Weinanbaus. Zwischendurch haben wir uns die letzten Trauben schmecken lassen, da wir kurz nach der Weinlese am Weinberg waren, waren die meisten schon geerntet. Nicht nur Schädlinge und Wind und Wetter stellen eine Gefahr da, nein auch so grundsätzliche Dinge wie die Wassermenge werden langsam aber sicher zum Problem für die Region. Der Klimawandel zeigt sich und die Auswirkungen auf den heimischen Wald und das Wetter sind nicht mehr zu übersehen. Es bleibt zu hoffen, dass auch durch die Politik noch rechtzeitig Maßnahmen zur Erhaltung der Natur getroffen werden, wenn sowohl das Ökosystem als auch der Weinanbau in Franken langfristig erhalten werden soll.

Nach diesem sehr informativem Rundgang im Weinberg ging es zum Mittagessen und zur Weinprobe zurück in den Ort. Im Hof der Familie konnten wir die ebenerdigen Weinkeller mit den frisch gefüllten Tanks und den gärenden Weinen bestaunen. Der Wein beginnt die Gärung bei niedrigen Temperaturen, diese werden dann je nach Strand der Gärung erhöht. Die Filteranlage, die Traubenpresse und auch die Schnappsbrenneranlage der Heindels waren der Abschluß unserer Führung.

Blick vom Weinberg in den Krater von Ipsheim

Nach einem leider zu kurzem aber feuchtfröhlichem Aufenthalt in der Gaststube und einer sehr leckeren Brotzeit kam es endlich zur lang ersehnten Weinprobe. Probiert wurden Müller-Thurgau, Silvaner Juli, Secco Rotling, Rotling und ein Rosé Wein. So konnten wir viele der leckeren Weine des Familienbetriebs testen.

Wir konnten viele der leckeren Weine des Familienbetriebs testen. Aber schon viel bald mussten wir wieder mit dem Zug nach Hause. Es war es für alle Beteiligten ein tolles Erlebnis, das auch für nicht Weinkenner immer zu empfehlen ist.

Das Schuljahr klingt aus – unsere Exkursionstage (22.- 26.7.2019)

In der letzten Schulwoche hatten die Schülerinnen und Schüler des Müko die Möglichkeit, je nach Interessen und/oder Fähigkeiten sich in aber auch außerhalb der Schule vom Schuljahr, voll mit neuen Lerninhalten, zu verabschieden.

Diese Veranstaltungen fanden u.a. statt:

Dublinfahrt

Eine Gruppe von SchülerInnen fuhr mit den Kolleginnen Frau Paska und Frau Seidel vom 18. – 22.7.2019 nach Dublin.

Ausstellungsbesuch 80 Jahre Batman im Amerikahaus

Happy Birthday, Batman!

Sein Alter sieht man ihm nicht an, dem „dunklen Ritter“ im Fledermauskostüm! Doch bereits seit 80 Jahren ist Batman, eine der berühmtesten Comicfiguren, auf Verbrecherjagd. Geschaffen wurde er 1939 von dem damals 22-jährigen Zeichner Bob Kane (1916 – 1998), der zusammen mit dem Autor Bill Finger (1914 – 1974) an die Popularität von Superman anknüpfen wollte, der nur ein Jahr zuvor sofort ein Riesenerfolg geworden war. Im Gegensatz zu dem mit übernatürlichen Kräften ausgestatteten Superhelden Clark Kent beruht Batmans Überlegenheit auf Intelligenz, Willenskraft, hartem Training, seinen technischen Hilfsmitteln und der Finanzkraft aus seinem Familienvermögen. Unter dem Fledermauskostüm verbirgt sich der einsame Milliardär Bruce Wayne, der als Kind ansehen musste, wie seine Eltern erschossen wurden und an deren Grab schwur, die Stadt „Gotham City“ vom Verbrechen zu säubern. Ein traumatisierter und gebrochener Held also, dessen Darstellung viele Zeichner reizte. In der Ausstellung waren über 90 Originalzeichnungen von etwa 60 Comiczeichnern zu sehen, die nicht nur verschiedene Interpretationen der Hauptgestalt und ihres Umfelds lieferten, sondern auch die Entwicklung der Comic-Kunst von dem mit der Hand gezeichneten Schwarz-Weiß-Comicstrip hin zur Computeranimation zeigten. Die Schautafeln lieferten interessante Detailinformationen sowohl zum Batman-Kosmos als auch zu dessen Zeichnern aus acht Jahrzehnten, wie z.B. Bob Kane, Neal Adams, Frank Miller, Graham Nolan, Enrico Marini und Eduardo Risso, der einen gealterten und erschöpften Batman zeichnete. Dies verwundert nicht, denn die Ausstellung führt auch nach Arkham Asylum, seit 45 Jahren die fiktive psychiatrische Anstalt von Gotham City, in der Batman Schwerverbrecher unterbringen lässt. Unsere Ausstellungs-besucher*innen konnten außerdem das gleichnamige Videospiel ausprobieren und einige Batman-Verfilmungen als Zusammenschnitt betrachten, bevor sie sich von einer lebensgroßen Batmanfigur mit einem Geburtstagsständchen verabschiedeten.

 

Gerichtsbesuch 2019

Wie immer erhielten die SchülerInnen die Möglichkeit an einer Gerichtsverhandlung (Strafgericht) live dabei zu sein.

Wir besuchten nachmittags eine Verhandlung, in der die Anklage auf schwere Körperverletzung lautete. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler, vor allem jene der Oberstufe erleben, wie die im Unterricht gelernten Inhalte (Wie stellt man fest, dass eine Straftat vorliegt? Nach welchen Kriterien wird ein Urteil in welcher Höhe gefällt?) in der Praxis umgesetzt werden. Vor allem aber ergab sich in allen Verhandlungspausen und besonders nach der Verhandlung eine intensive Diskussion darüber, ob das vom Richter gesprochene Urteil „gerecht“ ist, ob man dem zustimmen kann und ob diese Zeugen wirklich glaubwürdig waren. Die Hartnäckigen blieben fast eine weitere Stunde mit intensiven Diskussionen dabei.

Beachvolleyball

Für die Sportlichen unter den SchülerInnen wurden zwei Wanderungen angeboten. Eine vom Tegernsee zum Riederstein, eine weitere von Pasing zum Lussee und für die ganz Aktiven, Beachvolleyball im Olympiapark.

 

Exkursion – Beachvolleyball

Bereits um 9 Uhr morgens trafen wir uns vor dem ZHS-Gelände um unsere Füße in den Sand zu setzen und den Volleyball übers Netz zu befördern.

Die Teilnehmerzahl der Schülerinnen und Schüler und lies sich zwar an einer Hand abzählen, aber da man Beachvolleyball zwei gegen zwei spielt, tat das dem Spaß keinen Abbruch.

Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Schüler ihr im Sportunterricht erworbenes Können zeigen.

 

Aktuelle Themen im Wirtschafts- und Rechtsunterricht der Oberstufe

Wie lernt man ohne den Eindruck des Lernens zu haben? Wie nimmt man aus dem Unterricht etwas „fürs Leben“ mit ohne dass dies altbacken ist?

Unsere Methode:
Diskutieren und argumentieren, sich eine Meinung bilden, die vorhandene einbringen, Überzeugungen reflektieren, Wissen erweitern und nach 90 kurz empfundenen Unterrichtsminuten fast enttäuscht sein, weil die Zeit um ist.

Das probieren wir immer wieder in der Oberstufe im Unterricht. In diesem Schuljahr haben wir das intensiv an folgenden beiden großen Themen gemacht:

(1) Das bedingungslose Grundeinkommen:
Idee – Theorie – Umsetzungsversuche – Finanzierungsmodelle – und die berühmten „Ja- aber …“

(2) Sinn und Zweck von Strafe:
Warum muss bestraft werden?
Wie soll Strafe aussehen?
Welche Strafe ist für wen angemessen?
Kann Strafe gerecht sein? W
Wie wird in verschiedenen Ländern bestraft?
Für wen ist Strafe wichtig? …
Im Unterricht heißt es dann: Wir bilden einen Sitzkreis.

Dazu müssen folgende Fragen vorab geklärt werden:
Wer macht die Moderation?
Welche Vereinbarungen werden in der Diskussion eingehalten?
Wer ist Experte?
Haben wir eine Redezeitbegrenzung?
Und dann geht’s los!

Neuromarketing in der Praxis

Im Rahmen der Projektwoche konnte Marc Zenker (blu Gruppe AG) mit seinem Vortrag zum Thema „Neuromarketing in der Praxis“ die Schüler, aber auch die Lehrerschaft begeistern.

Die blu Gruppe AG ist ein mittelständischer IT-Dienstleister, der für Kunden (vornehmlich aus dem Münchner Raum), individuelle und innovative Projekte realisiert.

Nach der Begrüßung durch die Schulleitung konnte Marc Zenker das Publikum schnell für das Thema gewinnen. Nach einer theoretischen Einführung und den Grundlagen des Neuromarketings schilderte Marc Zenker anhand interessanter und teilweise auch ungewöhnlichen Beispielen, sowie seiner Arbeit an einem neuen Marketingkonzept (auf Grundlage praktischer Erkenntnisse aus dem Neuromarketing) seiner eigenen Firma, die Anwendung in der Praxis. Dabei erhielten die Zuhörer auch Einblicke in die Arbeitsweise und Projekte aus der IT-Branche.

Das Feedback war auf jeden Fall durchweg positiv und zudem konnte den Zuhörern auch ein erweiterter Blick auf die IT-Welt eröffnet werden, in der zunehmend auch Marketing Themen Bedeutung haben und auch interessante Berufsperspektiven zu bieten hat. Es gab am Ende sogar einen Interessenten, der nach entsprechen-den Einstiegsmöglichkeiten gefragt hat.