Das Schuljahr klingt aus – unsere Exkursionstage (22.- 26.7.2019)

In der letzten Schulwoche hatten die Schülerinnen und Schüler des Müko die Möglichkeit, je nach Interessen und/oder Fähigkeiten sich in aber auch außerhalb der Schule vom Schuljahr, voll mit neuen Lerninhalten, zu verabschieden.

Diese Veranstaltungen fanden u.a. statt:

Neuromarketing in der Praxis

Im Rahmen der Projektwoche konnte Marc Zenker (blu Gruppe AG) mit seinem Vortrag zum Thema „Neuromarketing in der Praxis“ die Schüler, aber auch die Lehrerschaft begeistern.

Die blu Gruppe AG ist ein mittelständischer IT-Dienstleister, der für Kunden (vornehmlich aus dem Münchner Raum), individuelle und innovative Projekte realisiert.

Nach der Begrüßung durch die Schulleitung konnte Marc Zenker das Publikum schnell für das Thema gewinnen. Nach einer theoretischen Einführung und den Grundlagen des Neuromarketings schilderte Marc Zenker anhand interessanter und teilweise auch ungewöhnlichen Beispielen, sowie seiner Arbeit an einem neuen Marketingkonzept (auf Grundlage praktischer Erkenntnisse aus dem Neuromarketing) seiner eigenen Firma, die Anwendung in der Praxis. Dabei erhielten die Zuhörer auch Einblicke in die Arbeitsweise und Projekte aus der IT-Branche.

Das Feedback war auf jeden Fall durchweg positiv und zudem konnte den Zuhörern auch ein erweiterter Blick auf die IT-Welt eröffnet werden, in der zunehmend auch Marketing Themen Bedeutung haben und auch interessante Berufsperspektiven zu bieten hat. Es gab am Ende sogar einen Interessenten, der nach entsprechen-den Einstiegsmöglichkeiten gefragt hat.

Dublinfahrt

Eine Gruppe von SchülerInnen fuhr mit den Kolleginnen Frau Paska und Frau Seidel vom 18. – 22.7.2019 nach Dublin.

Ausstellungsbesuch 80 Jahre Batman im Amerikahaus

Happy Birthday, Batman!

Sein Alter sieht man ihm nicht an, dem „dunklen Ritter“ im Fledermauskostüm! Doch bereits seit 80 Jahren ist Batman, eine der berühmtesten Comicfiguren, auf Verbrecherjagd. Geschaffen wurde er 1939 von dem damals 22-jährigen Zeichner Bob Kane (1916 – 1998), der zusammen mit dem Autor Bill Finger (1914 – 1974) an die Popularität von Superman anknüpfen wollte, der nur ein Jahr zuvor sofort ein Riesenerfolg geworden war. Im Gegensatz zu dem mit übernatürlichen Kräften ausgestatteten Superhelden Clark Kent beruht Batmans Überlegenheit auf Intelligenz, Willenskraft, hartem Training, seinen technischen Hilfsmitteln und der Finanzkraft aus seinem Familienvermögen. Unter dem Fledermauskostüm verbirgt sich der einsame Milliardär Bruce Wayne, der als Kind ansehen musste, wie seine Eltern erschossen wurden und an deren Grab schwur, die Stadt „Gotham City“ vom Verbrechen zu säubern. Ein traumatisierter und gebrochener Held also, dessen Darstellung viele Zeichner reizte. In der Ausstellung waren über 90 Originalzeichnungen von etwa 60 Comiczeichnern zu sehen, die nicht nur verschiedene Interpretationen der Hauptgestalt und ihres Umfelds lieferten, sondern auch die Entwicklung der Comic-Kunst von dem mit der Hand gezeichneten Schwarz-Weiß-Comicstrip hin zur Computeranimation zeigten. Die Schautafeln lieferten interessante Detailinformationen sowohl zum Batman-Kosmos als auch zu dessen Zeichnern aus acht Jahrzehnten, wie z.B. Bob Kane, Neal Adams, Frank Miller, Graham Nolan, Enrico Marini und Eduardo Risso, der einen gealterten und erschöpften Batman zeichnete. Dies verwundert nicht, denn die Ausstellung führt auch nach Arkham Asylum, seit 45 Jahren die fiktive psychiatrische Anstalt von Gotham City, in der Batman Schwerverbrecher unterbringen lässt. Unsere Ausstellungs-besucher*innen konnten außerdem das gleichnamige Videospiel ausprobieren und einige Batman-Verfilmungen als Zusammenschnitt betrachten, bevor sie sich von einer lebensgroßen Batmanfigur mit einem Geburtstagsständchen verabschiedeten.

 

Gerichtsbesuch 2019

Wie immer erhielten die SchülerInnen die Möglichkeit an einer Gerichtsverhandlung (Strafgericht) live dabei zu sein.

Wir besuchten nachmittags eine Verhandlung, in der die Anklage auf schwere Körperverletzung lautete. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler, vor allem jene der Oberstufe erleben, wie die im Unterricht gelernten Inhalte (Wie stellt man fest, dass eine Straftat vorliegt? Nach welchen Kriterien wird ein Urteil in welcher Höhe gefällt?) in der Praxis umgesetzt werden. Vor allem aber ergab sich in allen Verhandlungspausen und besonders nach der Verhandlung eine intensive Diskussion darüber, ob das vom Richter gesprochene Urteil „gerecht“ ist, ob man dem zustimmen kann und ob diese Zeugen wirklich glaubwürdig waren. Die Hartnäckigen blieben fast eine weitere Stunde mit intensiven Diskussionen dabei.

Beachvolleyball

Für die Sportlichen unter den SchülerInnen wurden zwei Wanderungen angeboten. Eine vom Tegernsee zum Riederstein, eine weitere von Pasing zum Lussee und für die ganz Aktiven, Beachvolleyball im Olympiapark.

 

Exkursion – Beachvolleyball

Bereits um 9 Uhr morgens trafen wir uns vor dem ZHS-Gelände um unsere Füße in den Sand zu setzen und den Volleyball übers Netz zu befördern.

Die Teilnehmerzahl der Schülerinnen und Schüler und lies sich zwar an einer Hand abzählen, aber da man Beachvolleyball zwei gegen zwei spielt, tat das dem Spaß keinen Abbruch.

Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Schüler ihr im Sportunterricht erworbenes Können zeigen.

 

Aktuelle Themen im Wirtschafts- und Rechtsunterricht der Oberstufe

Wie lernt man ohne den Eindruck des Lernens zu haben? Wie nimmt man aus dem Unterricht etwas „fürs Leben“ mit ohne dass dies altbacken ist?

Unsere Methode:
Diskutieren und argumentieren, sich eine Meinung bilden, die vorhandene einbringen, Überzeugungen reflektieren, Wissen erweitern und nach 90 kurz empfundenen Unterrichtsminuten fast enttäuscht sein, weil die Zeit um ist.

Das probieren wir immer wieder in der Oberstufe im Unterricht. In diesem Schuljahr haben wir das intensiv an folgenden beiden großen Themen gemacht:

(1) Das bedingungslose Grundeinkommen:
Idee – Theorie – Umsetzungsversuche – Finanzierungsmodelle – und die berühmten „Ja- aber …“

(2) Sinn und Zweck von Strafe:
Warum muss bestraft werden?
Wie soll Strafe aussehen?
Welche Strafe ist für wen angemessen?
Kann Strafe gerecht sein? W
Wie wird in verschiedenen Ländern bestraft?
Für wen ist Strafe wichtig? …
Im Unterricht heißt es dann: Wir bilden einen Sitzkreis.

Dazu müssen folgende Fragen vorab geklärt werden:
Wer macht die Moderation?
Welche Vereinbarungen werden in der Diskussion eingehalten?
Wer ist Experte?
Haben wir eine Redezeitbegrenzung?
Und dann geht’s los!

Besuch im Genlabor des Deutschen Museums

Am Donnerstag, den 21. Februar 2019, besuchten 18 SchülerInnen aus insgesamt drei Biologie-Kursen der K2 das Besucherlabor im Deutschen Museum. In einem dreistündigen Kurs mit dem Titel „Wer war der Täter? – Genetischer Fingerabdruck mittels PCR“ hatten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit einmal selbst praktisch gentechnisch zu arbeiten und dadurch die im Unterricht behandelte Thematik für sich greifbarer bzw. begreifbarer zu machen.
Unter der Anleitung eines Biologiedoktoranden durfte jeder in diesem futuristisch anmutenden Labor mit vollautomatischen Mikropipetten umgehen, kleinste Mengen an DNA von Spuren eines „Tatortes“ und diverser „Verdächtiger“ pipettieren und in einem PCR (Polymerase-Chain-Reaction)-Gerät in relativ kurzer Zeit das 600fache an DNA herstellen. Diese wurde anschließend in einer Elektrophorese-Apparatur aufgetrennt und nachdem sie mittels Farbstoff sichtbar gemacht wurde, konnte der „Täter“ – der nicht der Gärtner war – durch Vergleichen natürlich auch ausfindig gemacht werden.
Alle Anwesenden zeigten großes Interesse an der Erprobung dieser gentechnischen Grundtechniken und waren mit Spaß bei der Sache. Ein großer Dank gebührt an dieser Stelle dem Freundeskreis des Münchenkollegs, der die Kursgebühr komplett übernommen hat sowie den LehrerInnen, die an diesem Tag auf einige ihrer SchülerInnen im Unterricht wohlwollend verzichtet und damit diese Veranstaltung entscheidend unterstützt haben.

Neue Schulleitung am MüKo

Wir begrüßen ganz herzlich den neuen stellvertretenden Schulleiter, Hrn. StD Gerhard Tietz am Städt. Münchenkolleg.

 

Sprachentag am Münchenkolleg

Alle Französischschüler des Müko besuchten am Donnerstag, 22.09.2016     den Film „La Vache“ (Unterwegs mit Jacqueline) im frz. Omdt.U..

Der Film erzählt die Geschichte des sympathischen algerischen Bauern Fatah, dem es nach unzähligen Versuchen endlich gelingt, seine abgöttisch geliebte Kuh Jacqueline für die Landwirtschaftsausstellung in Paris anzumelden. Leider fällt es ihm viel schwerer, seiner Frau gegenüber seine Liebe auszudrücken, so dass seine Reise nach Frankreich die Beziehung der beiden auf eine harte Probe stellt. Natürlich erlebt Fatah, der zu Fuß mit seiner Kuh fast ganz Frankreich durchquert, allerhand Abenteuer. Aber mit seiner unverblümten und freundlichen Art bewirkt er bei fast allen Leuten, die er trifft, eine positive Veränderung, so dass am Ende alle mithelfen, dass er und Jacqueline an der Ausstellung teilnehmen können.

Auch unsere Schüler kamen sehr positiv angetan aus dem Film und diskutierten anschließend eifrig mit ihren jeweiligen Französisch­lehrerinnen darüber.

(Isolde Huber, Fachschaft Französisch)  affiche