Neue Schulleitung am MüKo

Wir begrüßen ganz herzlich den neuen Schulleiter, Hrn. OStD Michael Bäßler am Städt. Münchenkolleg.

 

Sprachentag am Münchenkolleg

Alle Französischschüler des Müko besuchten am Donnerstag, 22.09.2016     den Film „La Vache“ (Unterwegs mit Jacqueline) im frz. Omdt.U..

Der Film erzählt die Geschichte des sympathischen algerischen Bauern Fatah, dem es nach unzähligen Versuchen endlich gelingt, seine abgöttisch geliebte Kuh Jacqueline für die Landwirtschaftsausstellung in Paris anzumelden. Leider fällt es ihm viel schwerer, seiner Frau gegenüber seine Liebe auszudrücken, so dass seine Reise nach Frankreich die Beziehung der beiden auf eine harte Probe stellt. Natürlich erlebt Fatah, der zu Fuß mit seiner Kuh fast ganz Frankreich durchquert, allerhand Abenteuer. Aber mit seiner unverblümten und freundlichen Art bewirkt er bei fast allen Leuten, die er trifft, eine positive Veränderung, so dass am Ende alle mithelfen, dass er und Jacqueline an der Ausstellung teilnehmen können.

Auch unsere Schüler kamen sehr positiv angetan aus dem Film und diskutierten anschließend eifrig mit ihren jeweiligen Französisch­lehrerinnen darüber.

(Isolde Huber, Fachschaft Französisch)  affiche

 

P-Seminar British Cooking 2015/16

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Trotz weit verbreiteter heftiger Vorbehalte gegenüber der britischen Küche wagten es einige mutige KollegiatInnen, sich auf die ihnen unvertrauten Rezepte einzulassen. Zunächst wurden Teams gebildet, die jeweils eine Suppe und eine Nachspeise zu Hause zubereiteten. Am Freitag Mittag wurde dann Probe gegessen. Nicht alle Rezepte gelangen auf Anhieb, es musste auch einmal eine „Flop wird Top“ Stunde angesetzt werden, denn oft braucht man eine bestimmte Technik oder bestimmte Zutaten, damit alle Gerichte gelingen. Dies traf besonders auf die Scones zu. Zum Glück kann man in München sogar „self-raising flour“ kaufen und auch die Tricks bei der Herstellung sind erlernbar. Als zusätzliche Heraus­forderung erwies sich das Fotografieren bei der Zubereitung, wenn man dabei alleine ist.

Die Hauptgerichte haben wir alle zusammen gekocht. Das Highlight waren dabei der Christmas Turkey und die weihnachtlichen Mince Pies, die dann auch im feierlichen Rahmen inklusive knallender Christmas Crackers verspeist wurden. Alle Teilnehmer halfen engagiert mit und hatten hoffentlich auch etwas Spaß dabei.

Schließlich wurde für alle Rezepte ein ansprechendes Layout entworfen und es entstand eine laminierte und geheftete Rezeptsammlung, die man an einem der Projekttage am Schuljahresende auch käuflich erwerben konnte, nachdem man sich anhand der ange­botenen Kostproben von der Genießbarkeit der britischen Gerichte überzeugt hatte.

Isolde Huber, Kursleiterin

Bilder vom Projekttag:

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Studienfahrt Madrid

P-Seminar Studienfahrt Madrid 8. – 12.09.2016:

Habsburger, Retiro, Chopitos, Velázquez, Movida und viele Kilometer zu Fuß

Was wiegen 11 Kulturtaschen?

Da wir mit unseren Flugtickets nur ein Anrecht auf kostenloses Handgepäck hatten, mussten die Toilettenbeutel aller Reisenden in einen Koffer: immerhin 26,5 kg. Die junge Dame von Iberia war großzügig und erwähnte das Gewicht nicht einmal. Nach zweieinhalb Stunden Flugzeit landeten wir pünktlich in Madrid, lernten, wie man am Metro-Schalter 10er-Karten mit Zuschlag löst und landeten nach zweimaligem Umsteigen in der Gran Vía, einer 1,5 km langen Prachtstraße, die 1910 gebaut wurde und von Osten nach Westen verläuft. In unserem Hostal im 4. Stock waren noch einige Handwerker mit Renovieren beschäftigt: Überraschung! Mehrere Gespräche mit dem Besitzer, umliegenden Hostal-Betreibern und telefonisch mit booking.com in den Niederlanden und Spanien brachten keine Lösung: Anfang September befinden sich SEHR viele Touristen in Madrid, 11 leere Betten bei begrenztem Budget findet man nicht … nicht schlimm: Das „Delfina“ war eine gute Wahl!

Stunden später: Alle hatten großen Hunger, also ging es nach „draußen“ zur Puerta del Sol. Dort warteten Cristina und Alfonso, spanische Familienmitglieder im Kollegiatenalter. Sie gestalten den Abend, u.a. wurde chocolate con churros (frisch frittierte Fettkringel, hört sich nicht lecker an, schmeckt aber so) in San Ginés probiert, einer traditionellen Endstation vieler Feiernder.

Am Freitagmorgen ging es nach dem Frühstück in einer Bar mit unterhaltsamem Thekenprogramm (mehrere Transvestiten diskutierten den Verlauf der vergangenen Nacht) zu Fuß durch die Bezirke Argüelles und Moncloa zum Bus nach San Lorenzo del Escorial. Je nach Geschmack des Fahrers herrschen in den Bussen angenehme oder auch ausgesprochen kühle Temperaturen (Klimaanlage …). Ca. 50 km nordwestlich von Madrid liegt das Klosterschloss El Escorial, monumentale Residenz der Habsburger aus dem 16. Jahrhundert, erbaut unter Philipp II. aus weiß-grauem Granit. Er starb 1598, hatte von seinem Bett aus den Blick auf den Hauptaltar der Kirche. Schlachtensaal, Kapitelsäle, Pantheon der Könige, außer Gemälden von Tizian, Ribera, van der Weyden und El Greco gab es auch Werke von Hieronymus Bosch, an dessen 500. Todesjahr 2016 erinnert wird. Für den Bourbonenpalast und die Gärten gab es keine Zeit, um Viertel nach drei ging der einzige Bus ins Valle de los Caídos. Schnell am Busbahnhof Empanadas, kleine gefüllte Teigtaschen und Wasser erstanden (während unseres Aufenthaltes bewegten sich die Temperaturen zwischen 31 und 36 ° C) und – endlich Sitzen … .

Das „Tal der Gefallenen“ ist eine Gedenkstätte für die 1936-1939 im Spanischen Bürgerkrieg Gefallenen. Sowohl Primo de Rivera, der Gründer der Falange, wie auch General Franco sind in einer im Fels angelegten Basilika begraben. Vom über 30 000 qm großen Vorplatz hat man einen wunderbaren Ausblick. Zurück im Ort San Lorenz del Escorial gab es endlich mehr zu essen: „Raciones“, d.h. die Großform der Tapas: Tortilla (=Kartoffelomelett), Krake, kleine Tintenfische, Garnelen, „Patatas bravas“ – natürlich auch Sandwiches. Gegen 20.30 Uhr waren wir wieder in Moncloa, der Rückweg zum Hostal beinhaltete außer einem ausgiebigen Fotostop am nubischen Debod-Tempel aus dem 4. Jh. v.Chr., den Ägypten Spanien 1968 für Hilfe beim Bau des Assuan-Stausees schenkte, auch eine Horchata-Verköstigung. Aus Erdmandeln, Wasser und Zucker wird dieses erfrischende Getränk hergestellt, das sowohl auf Zustimmung wie Ablehnung stieß – zur „Not“ konnte man sich auch ein Eis kaufen! Auf der Plaza de Oriente dann Flamenco, auf der Puerta del Sol diversen Breakdancer.

Am Samstag, im seit 1894 existierenden Café „La Mallorquina“, bestellte die Mehrheit bereits souverän „Café con leche, cortado o doble“. Süß? „Napolitanas de crema“. Salzig? „Tostada con huevo“ oder „Huevos a la plancha“ wurden auch geordert. Solchermaßen gestärkt folgte man den Ausführungen zum „Sonnentor“, auf dem 2011 auch viele Madrilenen während der Wirtschaftskrise protestierten, und zur Plaza Mayor, dem arkadenumflankten Zentrum der Stadt. In der San Miguel-Markthalle, einer ansprechenden Jugenstilkonstruktion aus Eisen und Glas, wird das ganze kulinarische Spektrum Spaniens angeboten: vom Seeigel über Stockfisch, Kutteln, Paella, Gazpacho, Entenmuscheln – frisch gepresste Fruchtsäften und anderen flüssige Stärkungsmitteln wurde auch zugesprochen. Einige erlebten das Schauspiel einen spanischen Junggesellenabschieds … . Auf der Altstadt- Plaza de la Villa findet man mit der Casa und Torre de los Lujanes Zivilbauten aus dem 15./16. Jht. Anschließend wurden wir Zeugen einer Wachablösung auf dem Waffenplatz des Palacio Real, Pferde und Soldaten wechseln alle 30 Minuten. Durch die Sabatini-Gärten und am Principe Pio-Bahnhof vorbei gelangten wir zur Kapelle San Antonio de la Florida, die Goya 1798 mit Fresken ausgeschmückt hat. Seit 1919 ruhen hier auch die sterblichen Überreste des Malers. In der angrenzenden „Casa Mingo“, einer Madrider Institution seit 1888, versuchten wenige den asturischen „cidra“ (=Apfelwein), viele das ebenso typische Grillhähnchen. Zum obligaten Kaffee mussten wir auf die andere Straßenseite wechseln – und erste Ausfälle (Schlafmangel?!) konstatieren. Die überwiegende Mehrheit marschierte jedoch munter weiter zum Zentrum des Malasana-Viertels, der Plaza Dos de Mayo. Beim Aufstand gegen die Franzosen 1808 zeigte sich bereits der rebellische Geist der Bewohner dieses „Barrios“, nach Francos Tod 1975 eröffneten schrille Musikbars, Läden und die „Movida“, geprägt auch von dem exzentrischen Regisseur Almodóvar, kennzeichnete dieses Viertel.

Unterwegs zum „Rastro“, dem Madrider Flohmarkt mit über 3500 Ständen unter freiem Himmel, gab es am Sonntag Frühstück in einer kleinen Bar in Lavapiés, einem der ältesten Viertel der Stadt, in dem heute viele Immigranten leben. Ausgesprochen günstig die Preise (2,25 € für Kaffee und Kuchen), relativ unfreundlich die Angestellten! Im Kontrast dazu unser „Tagesmenü“ mit Gazpacho, Schwertfisch oder Entrecôte und spanischem „Pudding“ in einem Restaurant in der Calle de Moratín, dessen Besitzer augenscheinlich Anhänger des Stierkampfes waren. Nach einer kurzen Siesta im Hostal stand um 16.00 Uhr unser Termin im Prado-Museum an: ein Problem, da direkt vor unserer Haustür die letzte Etappe des „Vuelta a España“- Radrennens stattfand und großflächig abgesperrt worden war! So mussten wir im Stechschritt bis zum Atocha-Bahnhof und dann den Paseo del Prado wieder hinauf, angesichts des Tempos eine (fast) sportliche Herausforderung. Die über 9000 Gemälde und Skulpturen kann man nicht bei einem Besuch sehen, wir haben uns auf Velázquez und Goya beschränkt, anschließend blieb Zeit für individuelle Schwerpunkte. Im Stadtpark Retiro, in dem spektakuläre Hoffeste mit Wasserschlachten, Feuerwerk und Theateraufführungen im 17 Jahrhundert gefeiert wurden, schlenderten wir wie viele Hauptstadtbewohner am See entlang, fotografierten die Ruderboote und Reiterstatue von Alfons XII und endeten im Kristallpalast, ursprünglich wurden dort exotische Pflanzen aus Asien ausgestellt, heute dient sie zur Präsentation moderner Kunst. Dank des – beendeten – Radrennens konnte man sich sogar kurze Zeit zu Fuß auf der Gran Vía-Straße bewegen! Nach kurzer Stippvisiste auf der Dachterrasse eines anderen Hostals erholten wir uns bei „Cerveza“ und „Pinchos“ auf einer Terrasse der Plaza Santa Ana im Literatenviertel Huertas.

Am Montag galt die Devise „um 9.30 Uhr gefrühstückt VOR der Mallorquina“, nach einer Besichtigung der Bischofskirche La Almudena (in der König Felipe 2004 geheiratet hat) ging es zum Königspalast, den der Bourbone Philipp V. im 18. Jht. in Auftrag gab. Über eine beeindruckende Treppe von Sabatini gelangt man in die ca. 30 Räume (von 2000), die zur Besichtigung freigegeben sind. Der wichtigste Raum des spanischen Hofprotokolls, der Thronsaal, ist mit Fresken von Tiépolo geschmückt. Ob einem der grün-weiße Salon de Porcelana, dessen Decke und Wände ebenfalls aus diesem Material gefertigt sind, zusagt, ist sicherlich Geschmackssache. Im „Comedor de Gala“, in dem 144 Personen speisen können, war eingedeckt … . Unter der Regentschaft des französischen Statthalters Joseph Bonaparte 1808-1813 begann man mit der Anlage der schönen Plaza de Oriente, auf der sich auch 20 Marmorstatuen ehemaliger spanischer Herrscher befinden. Nach einem Blick auf das 1850 eröffnete Opernhaus Teatro Real starteten viele zum Shopping-Marathon. Ein typisches Mitbringsel: Violetas, also Veilchenbonbons aus einem Geschäft auf der Plaza de Canalejas, Fächer (man denke an unseren heißen Juli 2015) waren von einigen bereits erstanden worden … .

Am späten Nachmittag erfolgte ein letzter Fußweg (mit Gepäck!) über das Metrópolis-Gebäude und den Cibeles-Brunnen – wurde leider renoviert und war abgedeckt – zur ehemaligen Hauptpost, 1918 im Zuckerbäckerstil entstanden und heute vor allem Kulturzentrum. Für uns auch Haltestelle, ein Bus brachte uns zum Terminal 4 des Flughafens Barajas, der für die spanische Linienfluggesellschaft Iberai reserviert ist. Gegen 22.15 Uhr erfolgte wie geplant die Landung in München, müde und schnell nach Hause: Am Dienstag, 13.09.16 begann für alle um 8.15 Uhr die Schule!

A. Wohlers

Die „Villa Stuck“ – einmal ganz anders

In ungewöhnlichem Licht bekamen SchülerInnen des Vorkurs a und der Klasse 1a die historischen Räume des Münchner Malerfürsten Franz von Stuck (1863–1928) zu sehen. Die Schweizer Künstlerin Sylvie Fleury verfremdet die Stuckschen Repräsentationsräume in ihrer Ausstellung „My Life on the Road“ mit Objekten und Installationen, um die Statussymbole und Fetische unserer Konsumwelt aufzuzeigen und ihrer Kritik an der heutigen Warenwelt Ausdruck zu verleihen. Fleurys Welt des Luxus und der Moden spielt mit dem großbürgerlichen und luxuriösen Ambiente der Villa, stellt aber auch thematische Bezüge her, wenn in Stucks früheres Atelier als Gegenbild zum „Altar der Sünde“ ein riesiger Schrank mit High Heels gestellt wird als moderne allegorische Abbildung der ewig verführerischen Frau. Die Ausstellung „Unvollendete Ordnung (Orden Inconcluso)“ im Seitenflügel der Villa beschäftigt sich mit den politischen und sozialen Realitäten in Spanien und Kuba. Ausgewählte Werke von Carlos Garaicoa (geboren 1967 in Havanna) überraschen sowohl durch ihre Einsicht in gesellschaftliche Probleme wie Macht, Kontrolle, soziale Missstände oder Globalisierung als auch durch ihre künstlerische Gestaltungsweise, die von nachempfundenen spanischen Werbetafeln aus der Zeit um 1920 über Architekturmodelle bis zu filigranen Silberskulpturen von Gebäuden staatlicher Unterdrückung und Überwachung, darunter die Hauptquartiere der Stasi und des KGB, das Pentagon und die Guantanamo Bay Naval Base, das Gefangenenlager der US-Armee in Kuba, reichen.

Projektwoche: Unterrichtsgang am 28.07.2016 mit Frau Dr. Adler

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Der neue Honig ist da! Der MüKo – Imker berichtet:

Im Rahmen des P-Seminars „Urban Gardening“ wurde die vor zwei Jahren begonnen Schulimkerei fortgeführt. Sechs Schüler des Seminars ließen sich von der faszinierenden Welt der Honigbiene begeistern und bekamen einen völlig neuen, manchmal leider auch schmerzhaften Einblick in die Welt der Imkerei.

Dem –für Bienen und Blüten- guten Wetter sei Dank durften die Schüler das Highlight des Bienenjahres dieses Mal sogar zweimal erleben – die Ernte des süßen „Goldes“ Honig.

Wie sich in den letzten Jahren immer wieder bewies, ist der Standort für unsere drei Bienenvölker in Obergiesing sehr gut gewählt. Die Bienen, die in einem Umkreis von ca. 3km nach Nektar und Pollen suchen, finden in der Stadt während der gesamten Vegetationsperiode stets etwas, das blüht. Eine Haupttracht (so nennt man die vorherrschend genutzten Bienenweiden) für unsere Stadtbienen kann man daher nicht unbedingt ausmachen, wenngleich die Linde sicherlich sehr einträglich ist.

Ganz anders ist es um die Verwandten im ländlichen Raum bestellt, die oft nur ein kurzzeitiges Erblühen weniger Nutzpflanzen erleben (z.B. Raps). Weizen, Gerste und Mais sind windbestäubende Arten und daher für Bienen uninteressant. Der industriellen Landwirtschaft sei Dank, haben die Bienen hier zusätzlich mit Pflanzenschutzmitteln zu kämpfen.

In diesem Jahr konnten wir insgesamt nahezu sensationelle 80kg Honig ernten. Der Honig wird in einem simplen, aber dennoch etwas zeitraubenden Verfahren gewonnen. Zunächst müssen die Bienen von den Honigwaben abgekehrt werden (was diese nicht unbedingt erfreut). Anschließend gilt es, die Waben zu entdeckeln, d.h. das über den Honigwaben liegende Wachs zu entfernen um dann anschließend den Honig mit Hilfe von Muskel- und Zentrifugalkraft mit der schuleigenen Honigschleuder heraus zu befördern. Nachdem die letzten Wachspartikel heraus gesiebt wurden, kann der Honig verzehrfertig in Gläser abgefüllt werden. Insgesamt geht es dabei naturgemäß immer etwas klebrig zu, weshalb wir uns an dieser Stelle auch bei allen Lehrkräften, Schülern und Putzkräften der betroffenen Klassenzimmer für die Geduld mit uns bedanken möchten.

Wer den sensationell guten und schmackhaften Müko-Honig probieren und lieben lernen möchte, einfach bei Hrn. Wunsch melden.

Das bayerische Volleyballturnier in Wolfratshausen … und das MüKo dabei!

Volleyballturnier der bayerischen Kollegs

 

Am Samstag den 18. Juni lud das St. Matthias Kolleg in Waldram die Kollegs in Bayern zum jährlich stattfindenden Volleyballturnier ein. Nach zwei Jahren Pause war nun auch das Münchenkolleg wieder mit sechs SpielerInnen vertreten und trat gegen Teams aus Waldram (Waldram I, Waldram II und Dream Team), aus Schweinfurt (Schweinfurt I und II), Nürnberg und Augsburg an.

Nachdem wir die Mehrzweckhalle in Waldram erreicht hatten, starteten wir hochmotiviert mit dem Aufwärmen und Einspielen. Allerdings verzögerte sich der Turnierstart etwas und so verkürzten wir uns die Wartezeit erst einmal mit Kaffee, Kuchen und anderen Leckereien.

Dann wurde endlich der Spielmodus bekannt gegeben. Zuerst wurden in zwei Gruppen zu je vier Mannschaften pro Spielpaarung jeweils zwei Sätze gespielt. Ein Satz wurde nach 10 Minuten abgepfiffen und die Mannschaft, die dann führte entschied den Satz für sich.

Unser erstes Spiel war gegen die Mannschaft von Waldram II. Bei beiden Sätzen haben wir den Anfang etwas verpennt und auch nicht jeder Aufschlag erreichte die gegnerische Seite und so gingen beide Sätze mit 19:21 und 13:20 an Waldram II.

Das zweite Spiel gegen das Dream Team verlief im ersten Satz von Beginn an für uns. Mit tollen Spielzügen und vollem Körpereinsatz sicherten wir uns diesen Satz mit 24:16. Im zweiten Satz spielten wir abschnittsweise zu hektisch und schenkten den Gegnern unnötige Punkte, so dass wir diesen Satz mit 14:21 abgaben.

Ohne Pause ging es gleich weiter ins dritte Gruppenspiel gegen Schweinfurt I und etwas entkräftet nach dem vorherigen Spiel ging der erste Satz eindeutig mit 14:23 an den Gegner. Dann stieg bei uns allen aber wieder der Kampfgeist und so gestaltete sich der zweite Satz viel spannender. Zum Schlusspfiff stand es 17:17. Das bedeutete, der nächste Punkt entscheidet, und wir hatten die Angabe. Jetzt bloß nicht den Ball ins Netz schlagen und den Angriff blocken. Dieses Mal war das Glück auf unserer Seite und der Satz ging 18:17 an uns.

Damit war die Gruppenphase vorbei und es gab eine kleine Rechenpause, in der die Veranstalter die Platzierungen ermittelten. Wir waren mit zwei gewonnenen Sätzen punktgleich mit Waldram II, wegen des direkten Vergleichs aber schlechter und somit vierter in unserer Gruppe. Das bedeutete, wir spielen gegen den Dritten der anderen Gruppe, also Schweinfurt II.

Nun wurden zwei Gewinnsätze ausgespielt, die bei 10 Punkten endeten. Schweinfurt II besiegten wir rasch mit 10:4 und 10:6 und so hatten wir noch die Chance auf Platz 5.

In diesem Duell ging es erneut gegen Waldram II. Bei uns allen war der Wille groß, das erste Spiel wett zu machen und uns den 5. Platz zu sichern. Ebenso siegessicher war sich Waldram II und dementsprechend spannend wurde es auch. Nach zwei Sätzen stand es unentschieden und ein entscheidender dritter Satz wurde gespielt. Waldram II führte zur Hälfte mit 4:5, es war noch alles offen, bewies aber zum Ende hin die besseren Nerven und entschied den Satz für sich.

Auch wenn es am Ende nur Platz 6 war hatten wir doch sehr viel Spaß am Turnier. Und wenn man bedenkt, dass unsere Vorbereitung sehr sehr zu kurz kam, haben wir ein sehr schönes Zusammenspiel und beispielhafte Spielzüge gezeigt.

Turniersieger wurde wie im Vorjahr Waldram I. Nächstes Jahr werden wir versuchen weiter vorne mitzuspielen und vielleicht sogar  den Pokal ans Müko holen.

Vielen Dank an die Veranstalter und an alle teilnehmenden Mannschaften für den schönen Turnierverlauf und einen großen Dank ebenfalls an unsere Mannschaft (J. Köhler, L. Pischinger, A. Tarsoly, D. Tomiselli (alle KIII), T. Götz und E. Stadler).

22.06.2016; E. Stadler

Wir gratulieren. Schülerin der K1 am MüKo wird „Talent im Land“.

Was ist Talent im Land?

Das Stipendienprogramm Talent im Land – Bayern möchte begabte Jugendliche, die aufgrund ihrer sozialen Herkunft Hürden zu überwinden haben, auf ihrem Weg zum Abitur begleiten, fördern und unterstützen. Talent im Land – Bayern schafft damit eine Umgebung für Bildungschancen. Junge Menschen in Bayern können so ihre Begabungen frei entfalten und für ein friedliches Miteinander in der Gesellschaft beitragen. Seit 2014 steht das Programm Talent im Land – Bayern auch Schülerinnen und Schülern ohne Zuwanderungsgeschichte offen. Quelle: http://www.til.bayern.de/

Die Schülerin Julia Weirich  der K1 des städt. Münchenkollegs wurde im letzten Schuljahr als Stipendiatin ausgewählt. Im Rahmen einer gelungenen Abschlussfeier in der Allerheiligen Hofkirche , moderiert von Roman Röll, begleitet von Fr. Dr. K. Oechslein, der Leiterin des ISB München und Hrn. G. Eisenreich Staatssekretär für Kultus und Bildung Bayern, wurden die Stipendien feierlich überreicht. Informationen zum Festakt. https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/4168/50-begabte-schuelerinnen-und-schueler-erhalten-stipendium.html

T. Götz, 10.5.2016